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Sportclubplatz » Herrenteams
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gazza

Sportclubfan
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Beigetreten: 12.06.2019 11:29:32
Beiträge: 35
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Chris wrote:
Highpnostic wrote:was hat denn ein aufstieg bzw. ambitionen in diese richtung mit der entscheidung zu tun, ob ich mir ein abo kaufe? ist nur eine aufstiegssaison eine gute? somit war die letzte in deinen augen auch keine abo-saison?
ich bin neugierig...

Sorry, ich bin total altmodisch, mir geht beim Gekicke schon immer ums Aufsteigen bzw. Klassenerhalt (oberhalb der Schwechat-forever-Liga) schaffen. Und zwischendurch eine entspannte Saison im Mittelfeld, kein Problem. Aber ich hab jetzt wirklich genug von dem in der nächsten Saison greifen wir an, diese ist jetzt leider noch Übergangssaison, neuer Trainer, neue Spieler, eh schon wissen.

Ja, ehrlich gesagt war aus meiner Sicht auch die letzte Saison keine "Abo-Saison". In diesem Sinn reichen mir einzelne Spiele, wenn mir grad danach ist.


Ich könnte jetzt ganz böse & mit Augenzwinkern "Erfolgsfan" schreien aber tu ich selbstverständlich nicht. Im Gegenteil, kann deinen Gedankengang sehr gut nachvollziehen aber "nur" weil wir laut offizieller Zielsetzung heuer nicht aufsteigen wollen (oder vielleicht auch noch nicht können, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich) geht man doch Wochenende für Wochenende zum Fußball wegen der Lust und dem Spaß am Fußball und dem Verein, nicht?! Abgesehen davon, wollen wir ja nicht bewusst verlieren, nur weil wir nicht aufsteigen wollen... davon geh ich mal stark aus

'Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that.'
analytiker

Schwarz-Weißes Urgestein

Beigetreten: 27.03.2014 09:33:51
Beiträge: 190
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nil wrote:Sich so offen beim einzig wahren Sportclubanhänger zu äußern ist schon sehr, sagen wir mal "mutig"...

Der geübte Zuseher muss dem neuen Trainer was das taktische Verhalten und die Arbeit gegen den Ball betrifft recht geben. Auch das er nicht konkret die "Achilesversen" in der Defensivarbeit benennt sondern die gesammte Mannschaft in die Pflicht nimmt ist nachvollziehbar. Bei der Laufbereitschaft muss ich ihm, was letzte Saison betrifft wiedersprechen, diese war letzte Saison so sehr gegeben wie schon lange nicht mehr.
Er zeigt sich verwundert wie diese Mannschaft Platz 4 erreichen konnte...

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Man benötigt einen Trainer der die Ostliga und die Motivation der Spieler richtig einzuordnen weiß und welchem es gelingt die richtige Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu halten.

Wir hatten mit Thalhammer und Ristic zwei (sogenannte Konzept)- Trainer die fachlich Top waren, aber dennoch scheiterten. Die einzigen 3-4 Trainer welche in letzter Zeit zumindest halbwegs Erfolg hatten, waren jedoch Segrt, Batricevic, Kleer und eben Schweitzer. Was alle 4 Traineren gemein ist, dass sie von ihren Spieleren größtenteils hoch geschätzt waren, sprich eine gute persönliche Bindung zu den (Führungs-) Spielern da war und sie über ein sympathisches (Batricevic, Schweitzer) oder mitreissendes (Segrt, Kleer) Auftreten verfügten. Fachlich waren alle 4 teils deutlich von den Beiden erst gennanten entfernt und trotzdem waren sie (zumindest eine gewisse Zeit) sehr viel erfolgreicher.

Warum ist das so? In der Ostliga benötigst du eine Mischung aus vielen jungen, hungrigen Spielern (die noch daran glauben nach oben kommen zu können) und einigen Führungsspielern die trotz unserer Gehälter für uns spielen wollen (in den LL oder darunter gibt es mehr Geld) und trotzdem gutes Ostliganiveau haben. Oft haben diese schon ein anderes Einkommen und sind eben nicht mehr bedingunslos bereit sich jedem Trainer bzw. dessen "Konzept" unterzuordnen.

Schweitzer war von den 4 erfolgreichen jener mit der besten Balance zwischen Spielerbindung und fachlichem Verständnis, daher ist bei ihm auch die Wahrscheinlichkeit auf langfristigen Erfolg am ehsten gegeben. Unter ihm hat sich die Mannschaft entwickelt und meist sehr viel Leidenschaft und Einsatz gezeigt. Im Sportclubuniversum in den letzen 20 Jahren eine Rarität!
Nun muss man hoffen das Weinstabl noch eine bessere Mischung was Führungsqualität bzw. Draht zu den Spielern und fachlichem Können als Schweitzer vorweisen kann. Wenn dies der Fall ist, ist "alles gut" andernfalls wird er enden wie Thalhammer oder Ristic. Hochtalentiert aber zu ehrgeizig und fordernd für die Ostliga...

Die Gerüchte, dass Krapf-Günther schon letztes Jahr im Sommer und auch im Herbst mit Weistabl verhandelt haben stimmen also (bestätigt er im Interview). Soll jeder selbst entscheiden wie er das findet...

Krapf-Günther und Solly haben hier eine mutige und unpopuläre Entscheidung getroffen. Den so ein erfolgreiches Konstrukt zerstören eigentlich nur Dumme mutwillig oder jene die sich sicher sind es besser zu wissen. Sie sind von ihrem "sportlichen Sachverstand" überzeugt, sonst wären sie dieses Risiko sicher nicht eigegangen. Dafür gebührt ihnen Respekt, den so eine Entscheidung zu treffen ist sicher nicht leicht und hoffentlich nicht leichtferig erfolgt.

Für mich ist aber auch Glasklar, dass die beiden an dieser Entscheidung zu messen sind. Geht das Weinstabl Experiment schief könnte man den Gerüchten glauben, dass ihr Fussballsachverstand nicht seinesgleichen sucht. Dann müssen sie zumindest Jemanden einbinden der über selbigen verfügt oder eben persönliche Konsequenzen ziehen!


sehr treffende gedanken. nicht teilen kann ich den respekt gegenüber den entscheidungsträgern beim trainerwechsel - das bleibt für mich aus den hier schon diskutuerten gründen schlicht unverständlich.
allein die zeitlichkeit (trainerwechsel ein paar tage vor trainingsbeginn) spricht für eine komplett undurchdachte stümperhafte aktion, weil der neue trainer keinerlei einfluss auf die kaderzusammenstellung nehmen konnte.
was die km-atmosphäre betrifft, kann ich - als chronischer kainzgassen-hinter-dem trainerbankl-steher - mal ganz wertfrei bestätigen, dass die grade im vergleich zu schweitzer um einiges kühler geworden sind.

in der cuppartie ist mmn - wie etwa bei den herbstpartien gg ebreichsdorf oder mauerwerk - wieder der fehler passiert, dass man gegen spielstärkere mannschaften das system auf zwei eher defensive 6er ausrichten oder umstellen sollte, insbesonders wenn man merkt, dass auch die tagesverfassung lahmt. genau dieser zweite 6er hat bei einigen toren gefehlt, da waren wir einfach viel zu offen. abgesehen davon hat jeder spieler persönlich unter normalform agiert, dazu die zeitlich fatalen genickschläge beim 0:1 praktisch mit dem anpfiff und - nach einer guten phase - beim 0:2. und der gegner war schon auch mächtig stark für unsere verhältnisse - die hatten immerhin 72 punkte bei nur 2 niederlagen in der letzten rlw-saison.

aja, und auch weinstabl wird bald merken, dass man dem fanatischen "k-"-hasser eher keine interviews geben sollte.
btw: schon verwunderlich, dass demjenigen seine länger anhaltende schreibblockade bei einer länger anhaltenden sportclub-erfolgsserie wie in der letzten saison offenbar keineswegs ein bisschen peinlich ist.


nil

Schwarz-Weißes Urgestein
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Beigetreten: 18.03.2014 11:25:08
Beiträge: 138
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analytiker wrote:sehr treffende gedanken. nicht teilen kann ich den respekt gegenüber den entscheidungsträgern beim trainerwechsel - das bleibt für mich aus den hier schon diskutuerten gründen schlicht unverständlich.


Mir ist es auch schwer gefallen die Entscheidung zu repektieren, was man an meinen Formulierungen eventuell auch merkt.
Wenn man aber den Blickwinkel der beiden Sektionsleiter einnimmt (okay ist schwer vorzustellen) kann man Respekt davor haben.
Aber klar ist, dass sie sich von nun an an dieser Entscheidung messen lassen müssen und kaum Spielraum bleibt, falls dieses (aus der Distanz unnötige) Manöver schief geht.

analytiker wrote:was die km-atmosphäre betrifft, kann ich - als chronischer kainzgassen-hinter-dem trainerbankl-steher - mal ganz wertfrei bestätigen, dass die grade im vergleich zu schweitzer um einiges kühler geworden sind.


Hey ich stehe auch immer auf der Kainz beim Trainerbankl, wäre fein während des Matches mal mit dir zu philosophieren!
Mercutcio

Schwarz-Weißes Urgestein
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Beigetreten: 22.03.2014 01:14:51
Beiträge: 273
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nil wrote:Sich so offen beim einzig wahren Sportclubanhänger zu äußern ist schon sehr, sagen wir mal "mutig"...

Der geübte Zuseher muss dem neuen Trainer was das taktische Verhalten und die Arbeit gegen den Ball betrifft recht geben. Auch das er nicht konkret die "Achilesversen" in der Defensivarbeit benennt sondern die gesammte Mannschaft in die Pflicht nimmt ist nachvollziehbar. Bei der Laufbereitschaft muss ich ihm, was letzte Saison betrifft wiedersprechen, diese war letzte Saison so sehr gegeben wie schon lange nicht mehr.
Er zeigt sich verwundert wie diese Mannschaft Platz 4 erreichen konnte...

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Man benötigt einen Trainer der die Ostliga und die Motivation der Spieler richtig einzuordnen weiß und welchem es gelingt die richtige Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu halten.

Wir hatten mit Thalhammer und Ristic zwei (sogenannte Konzept)- Trainer die fachlich Top waren, aber dennoch scheiterten. Die einzigen 3-4 Trainer welche in letzter Zeit zumindest halbwegs Erfolg hatten, waren jedoch Segrt, Batricevic, Kleer und eben Schweitzer. Was alle 4 Traineren gemein ist, dass sie von ihren Spieleren größtenteils hoch geschätzt waren, sprich eine gute persönliche Bindung zu den (Führungs-) Spielern da war und sie über ein sympathisches (Batricevic, Schweitzer) oder mitreissendes (Segrt, Kleer) Auftreten verfügten. Fachlich waren alle 4 teils deutlich von den Beiden erst gennanten entfernt und trotzdem waren sie (zumindest eine gewisse Zeit) sehr viel erfolgreicher.

Warum ist das so? In der Ostliga benötigst du eine Mischung aus vielen jungen, hungrigen Spielern (die noch daran glauben nach oben kommen zu können) und einigen Führungsspielern die trotz unserer Gehälter für uns spielen wollen (in den LL oder darunter gibt es mehr Geld) und trotzdem gutes Ostliganiveau haben. Oft haben diese schon ein anderes Einkommen und sind eben nicht mehr bedingunslos bereit sich jedem Trainer bzw. dessen "Konzept" unterzuordnen.

Schweitzer war von den 4 erfolgreichen jener mit der besten Balance zwischen Spielerbindung und fachlichem Verständnis, daher ist bei ihm auch die Wahrscheinlichkeit auf langfristigen Erfolg am ehsten gegeben. Unter ihm hat sich die Mannschaft entwickelt und meist sehr viel Leidenschaft und Einsatz gezeigt. Im Sportclubuniversum in den letzen 20 Jahren eine Rarität!
Nun muss man hoffen das Weinstabl noch eine bessere Mischung was Führungsqualität bzw. Draht zu den Spielern und fachlichem Können als Schweitzer vorweisen kann. Wenn dies der Fall ist, ist "alles gut" andernfalls wird er enden wie Thalhammer oder Ristic. Hochtalentiert aber zu ehrgeizig und fordernd für die Ostliga...

Die Gerüchte, dass Krapf-Günther schon letztes Jahr im Sommer und auch im Herbst mit Weistabl verhandelt haben stimmen also (bestätigt er im Interview). Soll jeder selbst entscheiden wie er das findet...

Krapf-Günther und Solly haben hier eine mutige und unpopuläre Entscheidung getroffen. Den so ein erfolgreiches Konstrukt zerstören eigentlich nur Dumme mutwillig oder jene die sich sicher sind es besser zu wissen. Sie sind von ihrem "sportlichen Sachverstand" überzeugt, sonst wären sie dieses Risiko sicher nicht eigegangen. Dafür gebührt ihnen Respekt, den so eine Entscheidung zu treffen ist sicher nicht leicht und hoffentlich nicht leichtferig erfolgt.

Für mich ist aber auch Glasklar, dass die beiden an dieser Entscheidung zu messen sind. Geht das Weinstabl Experiment schief könnte man den Gerüchten glauben, dass ihr Fussballsachverstand nicht seinesgleichen sucht. Dann müssen sie zumindest Jemanden einbinden der über selbigen verfügt oder eben persönliche Konsequenzen ziehen!




Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen! Vielen Dank dafür!
analytiker

Schwarz-Weißes Urgestein

Beigetreten: 27.03.2014 09:33:51
Beiträge: 190
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nil wrote:Hey ich stehe auch immer auf der Kainz beim Trainerbankl, wäre fein während des Matches mal mit dir zu philosophieren!

machen wir gerne - ich glaube, ich kenne dich gesichtsmäßig.
bin aber in der kommenden saison nicht regelmäßig bei den matches.
JackReacher

Sportclubfan

Beigetreten: 27.05.2017 08:26:07
Beiträge: 43
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Hat schon einmal jemand auf DER Seite etwas gelesen, dessen Inhalt nicht darauf abzielte, den WSK, WSC, das „K“Team oder sämtliche handelnden Personen schlecht zu machen?
Ich meine, es kann schon sein, dass dies der erste Artikel/das erste Interview war, in dem der Verfasser alles aus der Fragestunde wiedergegeben hat und sich nicht alles so zusammengestöpselt hat, dass am Ende solch ein Stier…..kot dabei rauskommt, der allzeit bereite Journalist ist doch bekannt für seine journalistische Objektivität oder?
Ist das wirklich ernst gemeint hier auch nur ein Wort zu glauben?

Die beiden angesprochenen Sektionsleiter haben die erfolgreiche Mannschaft des Vorjahres gehalten und mit dem Trainer geht man aus Gründen die intern besprochen werden getrennte Wege, gleichzeitig den weiteren Weg mit einem jungen Trainer. Wenn man den Aussagen glauben darf, ist an das Stadionprojekt die mögliche Machbarkeit eines Aufstieges verknüpft, also welcher Zeitpunkt für einen nächsten Schritt wäre denkbarer als jetzt mit der Entwicklung für die Saison 2020/21 zu beginnen? Herr Schweitzer hat seinen Teil dazu beigetragen, vielleicht war er nicht bereit die nächsten notwendigen Schritte zu gehen, unabhängig davon sieht dies nach einem Plan aus, wenn sich die Sektion davon etwas anderes als die Fertigstellung des Stadions und eine funktionierende Mannschaft für Ende 2021 erhofft, dann wäre ich verwundert. Aber an sich sieht der Zeitplan nachvollziehbar aus und Herr Weinstabl hat bereits bei Amstetten in der RLO gezeigt das er aus wenig Mitteln etwas machen kann.

Diese im Vorjahr erfolgreiche Mannschaft hat gegen Dornbirn einen unglücklichen Start erwischt, dann die erste Hälfte versucht ins Spiel zu finden, gleich nach dem Wiederanpfiff wieder ein seltsames Ding bekommen (haben schon einige Vorposter auch angesprochen, gegen individuelle Fehler kannst du nichts machen), Punkt, Mund abwischen und weiterarbeiten.

Wir haben in der letzten Saison auch noch in der Hinrunde gegen Neusiedl zuhause 2:4 verloren, gegen Mauerwerk zuhause 1:4 auf den Deckel bekommen und sind mit 1:6 von Ebreichsdorf auswärts abgewatscht worden. Also in unserer Liga gegen Regionalligisten empfindlich verloren, jetzt soll mir mal einer erklären, dass eine Mannschaft wie Dornbirn die souverän die RLW gewonnen hat und das mit 70:23 Toren nicht ein wenig gut ist?!?!
 
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